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Hygiene in Singapur

Singapur gilt zu Recht als eine der saubersten Städte der Welt. Dank drakonischer Strafen für das Wegwerfen von Müll, Zigarettenkippen und Kaugummis blitzt Singapur in Sachen Hygiene wie sonst kaum eine Metropole – auch nicht im Westen. Da verwundert es nicht, dass auch in der Lebensmittelindustrie strenge Hygieneregeln herrschen, die vom Luxusrestaurant bis zur einfachen Garküche für jeden gelten. Allerdings klagte die Straits Times Anfang 2015, dass die allgemeine Hygiene im Stadtstaat nachgelassen habe und drei von zehn Einwohnern ihre Stadt mittlerweile bedenkenlos vermüllen. Für Besucher, die aus den asiatischen Nachbarländern nach Singapur kommen, ist die Stadt dagegen noch immer bewundernswert sauber – und alle sollten dazu beitragen, dass sie es auch bleibt.

Hygiene fängt in den Küchen an…

Garküchen in Singapur sind in der Regel sauber und das Essen kann bedenkenlos genossen werden. Die älteren und oft etwas schäbiger wirkenden Garküchen sind dabei meist besser als moderne, blitzblanke Imbissstuben mit Klimaanlage. Wer sich dennoch Sorgen macht, sollte darauf achten, ob die Garküche mit eine „A“ ausgezeichnet ist, der höchsten Bewertung für Sauberkeit (die schlechteste ist „C“). Je länger die Schlange, umso besser ist in der Regel das Essen.

Die Toilettenspülung nicht vergessen

Aus vielen öffentlichen Toiletten will man gleich nach Eintreten rückwärts wieder raus. Natürlich nicht im hygienebesessenen Singapur, wo die öffentlichen Toiletten in durchweg hervorragendem Zustand sind. Nicht zuletzt liegt das auch daran, dass auf das „Vergessen“ der Toilettenspülung eine harte Strafe steht: Wer erwischt wird, darf 150 SGD zahlen.

Häufiges Hände waschen sollte man auch in Singapur befolgen
Häufiges Hände waschen sollte man auch in Singapur befolgen

Körperflüssigkeiten jeder Art werden im Stadtstaat bei sich gehalten: Wer dabei erwischt wird, auf die Straße zu spucken, ist mit 200 SGD dabei. Zur Kasse gebeten werden auch Wildpinkler, die nichts dabei finden, sich in Aufzügen zu erleichtern: Aufzüge sind oft mit „Urine Detection Devices“ ausgestattet, die sofort Alarm schlagen, wenn sie den Geruch von Urin bemerken: Die Türen bleiben zu, bis die Polizei kommt und dem Wildpinkler auf der Stelle eine Buße auferlegt. Auf diese Weise bleibt der Standard in Sachen Hygiene sogar höher als in vielen westlichen Städten.

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Die Hitze in Singapur

Aufgrund der Sauberkeit und des allgemein hohen Lebensstandards ist ein Besuch der Löwenstadt also mit weit weniger gesundheitlichen Gefahren verbunden als in anderen asiatischen Metropolen. Manche mögen dies etwas langweilig finden – andere wünschen sich dagegen, dass auch ihre Heimatstadt härter durchgreifen würde.

Die größte gesundheitliche Gefahr in Singapur geht daher auch nicht von mangelnder Hygiene aus, sondern höchstens vom Klima: Wer stundenlang bei sengender Tropensonne und hoher Luftfeuchtigkeit umherwandert, weil die Großstadt nicht so sehr an die Tropen erinnert wie ein Palmenstrand oder ein Dschungel, tut sich selbst nichts Gutes. Regelmäßige Pausen in schattigen Parks oder an klimatisierten Orten und viel Wasser zwischendurch helfen, damit der Tag nicht mit einem Hitzekollaps endet.

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