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Die Inseln von Singapur

Singapur selbst ist eine Insel südlich des malaysischen Festlandes, doch zum Staatsgebiet von Singapur gehören noch einige weitere kleinere Inseln, die zumindest teilweise eine Entdeckung wert sind. Die bekannteste dieser Inseln ist ganz sicher Sentosa südlich von Singapur, die vollständig zu einer Urlaubsinsel mit künstlichen Stränden, Resorts und vielfältigen Unterhaltungsmöglichkeiten umgestaltet wurde und tatsächlich Eintritt kostet.

Insel Ubin – Singapur in alten Zeiten

Weniger bekannt ist die malerische Insel Ubin, die in der Straße von Johor zwischen Changi und dem malaysischen Festland liegt. Früher als Steinbruch benutzt, ist sie heute fast vollkommen naturbelassen mit einem einzigen traditionellen Kampong als Wohnort der Einheimischen und einem wichtigen Vogelschutzgebiet. Viele Menschen kommen aus Singapur für einen Tag nach Ubin um sich vom Rummel der Großstadt zu erholen und eine Vorstellung davon zu bekommen, wie Singapur zur Zeit von Stamford Raffles ausgesehen haben mag.

Kusu, St. John’s und Lazarus Island

Noch weiter südlich von Sentosa liegen drei winzige Inseln in der Strait of Singapore: Kusu, St. John’s und Lazarus Island. Alle drei sind beliebte Wochenenddestinationen für Großstädter – dann wird es auf den Inseln voll, doch an Wochentagen haben Besucher die Strände manchmal ganz für sich alleine. Fähren legen von Singapur am Marina South Pier ab und verkehren mehrmals täglich.

St. John’s Island ist die erste Anlegestelle für die Fähren und diente früher als Quarantäne-Station für potenzielle Einwanderer, ehe die Anlagen zu einem Gefängnis für politische Häftlinge umgewandelt wurde. Heute ist die Insel den Touristen überlassen und ein beliebtes Ziel für Schulklassen, die hier ihre Summer Camps aufschlagen. Über eine Brücke ist St. John’s mit Lazarus Island verbunden, eine menschenleere kleine Insel mit einem langen schönen Sandstrand.

Malerisch ist die winzige Insel Kusu mit ihren Stränden und den historischen malaiischen Kusu Kramats, drei Schreinen, die im 19. Jahrhundert auf einem Felsen eingerichtet wurden und über 152 Stufen zu erreichen sind. Allerdings legen die Fähren zunächst auf St. John’s eine längere Pause ein, ehe sie nach Kusu weiterfahren und die letzte Fähre zurück zum Festland legt schon wieder um vier Uhr nachmittags ab.

Ghosts Island und die Sister Islands

Wer auf die noch weiter abgelegenen winzigen Inseln möchte, muss schon ein eigenes Boot chartern, denn Fähren verkehren hier nicht. Dennoch lohnt sich die Mühe vor allem für Taucher und Schnorchler, denn die Inseln sind von schönen Korallenriffen und malerischen Stränden umgeben. Wer über Nacht bleiben will, muss vorher eine Erlaubnis zum Camping einholen.

Die Namen der Inseln beziehen sich auf uralte Legenden: So sollen auf Ghosts Island (Pulau Hantu) die Geister zweier malaiischer Krieger umgehen, die sich hier einst bis zum Tod bekämpften. Die Sister Islands beziehen sich auf zwei Schwestern, von denen eine einst von einem Piraten entführt wurde. Die andere Schwester schwamm dem Boot nach um ihre Schwester zu retten und kam in einem Sturm ums Leben. Die entführte Schwester sprang aus Verzweiflung ebenfalls ins Meer, um gemeinsam mit ihrer geliebten Schwester zu sterben. Als sich der Sturm schließlich legte, ragten zwei neue kleine Inseln aus dem Meer heraus, wo die Schwestern gestorben waren.

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Ein Kommentar

  1. Hallo, würde gerne erfahren was die Unterwasser-Schnorchelwelt der SISTERS ISLANDS so bietet. Was ist im Vergleich zum Roten Meer bemerkenswert? Vielleicht hat jemand Erfahrung und teilt sie auch, danke.

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