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Das Marina Bay Sands Hotel

Ein Hotel als Tourismusattraktion? Neben dem traditionsreichen kolonialen Raffles Hotel hat sich das Marina Bay Sands blitzschnell zu einem der bekanntesten Hotels des Stadtstaates entwickelt, das auch für Singapur-Touristen interessant ist, die sich dort keine Übernachtung leisten können oder wollen.

Ein Stück Las Vegas in Südostasien

Hinter dem Marina Bay Sands Hotel steht das US-Unternehmen Las Vegas Sands Corp., das in der amerikanischen Zockermetropole das Venetian Hotel und das benachbarte Palazzo betreibt. Der Name spielt auf das historische Sands Hotel am Strip von Las Vegas an, das 1952 eröffnet wurde und lange Zeit dem legendären Howard Hughes gehörte. Zu den Gästen gehörten u.a. John F. Kennedy, Frank Sinatra und sein Rat Pack sowie Nat King Cole. Der Unternehmer Sheldon Adelson erwarb es 1989 und machte es 1996 dem Erdboden gleich, um stattdessen das Venetian zu errichten – eine kitschige Imitation des echten Venedig mit motorbetriebenen Gondeln auf falschen Kanälen.

Der Komplex des Marina Bay Sands erweitert beeindruckend die Skyline von Singapur
Der Komplex des Marina Bay Sands erweitert beeindruckend die Skyline von Singapur

Das Unternehmen von Adelson setzte als eines der ersten US-Unternehmen auf den boomenden asiatischen Markt und konzentrierte sich zunächst auf Macau, der ehemaligen portugiesischen Kolonie in China und der einzige Ort in der Region, wo das Glücksspiel legal ist. In Singapur war Adelson einer von nur zwei Bietern für ein neues Resort mit Casino im neu angelegten Gebiet Marina South. Hier wurde für sagenhafte 5,7 Milliarden US-Dollar das teuerste Hotelresort der Welt auf einer Fläche von 15,5 Hektar aus dem Boden gestampft, das am 27. April 2010 in Singapur eröffnet wurde.

Der Sands SkyPark

Der größte Touristenmagnet ist der SkyPark, der sich in 200 Metern Höhe über alle drei Türme des Hotels erstreckt und eine einzigartige Aussicht über Singapur bietet. Auch Nicht-Hotelgäste können die Dachterrasse gegen einen Eintrittspreis besuchen. Neben der Aussicht über Singapur gibt es wunderschöne tropische Gartenanlagen zu bewundern, das „The Sky on 57“-Restaurant und den Nachtclub KU DÉ TA. Der nicht minder berühmte Infinity Pool des Hotels, der sich ebenfalls auf der Dachterrasse befindet, ist dagegen NICHT zugänglich und vom öffentlichen Bereich aus auch kaum einsehbar. Wer hier schwimmen will, muss schon ein Hotelzimmer buchen.

Ausblick vom Infinity Pool des Marina Bay Sands Hotels
Ausblick vom Infinity Pool des Marina Bay Sands Hotels

Weitere öffentliche Bereiche des Marina Bay in Singapur

Herzstück der Anlage ist das Marina Bay Sands Casino, das mit 1.500 Maschinen und 600 Spieltischen bestückt ist. Wer Glück hat und einen Hauptgewinn einstreicht, kann sein Geld anschließend direkt in „The Shoppes“ wieder ausgeben, einem Luxus-Shopping Mall mit den üblichen Nobelmarken von Prada und Dior bis Hermès, Montblanc und Cartier. Dazu rühmt sich die Mall mit dem größten Louis Vuitton-Shop weltweit.

Wie in den beiden „Venetian“-Hotels in Las Vegas und Macau gibt es auch einen künstlichen Kanal auf dem Gäste mit motorisierten Gondeln schippern können und auf der Event Plaza findet jeden Abend die kostenlose „Wonder Full“-Show mit Lichteffekten und Wasserspielen statt.

In den beiden MasterCard Theatres mit 1680 bzw. 2155 Plätzen werden internationale Shows gezeigt, darunter beliebte Musicals wie The Lion King und Phantom of the Opera, sowie Darbietungen des Cirque du Soleil.

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Das ArtScience-Museum

Das ArtScience-Museum fällt vor allem durch seine Architektur in Form einer Lotusblüte auf, die Adelson als „Welcoming Hand of Singapore“ bezeichnet. Zwar gibt es auch eine kleine Dauerausstellung mit den Themenbereichen Curiosity, Inspiration und Expression, doch vor allem dient das Museum als Gastgeber für große Wanderausstellungen. Das British Museum zeigte hier beispielsweise „Mummy: Secrets of the Tomb“ über die Mumien des alten Ägyptens und das American Museum of Natural History „Dinosaurs: Dawn to Extinction“.

In Zukunft sollen jedoch noch weitere Dauerausstellungen hinzukommen, darunter das Wrack der Belitung, einer arabischen Dhow aus dem 9. Jahrhundert, die einzigartige Kostbarkeiten aus der Zeit der chinesischen Tang-Dynastie geladen hatte, und die heute als „Tang Shipwreck Treasure: The singapore Maritime Collection“ gezeigt werden soll.

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