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Der Singapore Flyer

Mit einer Höhe von 165 Metern gehört der Singapore Flyer in Singapur zu den höchsten Riesenrädern der Welt. Nach seiner Eröffnung 2008 war es sogar das höchste Riesenrad überhaupt, ehe es 2014 vom High Roller in Las Vegas übertroffen wurde. Trotz allem Rummel musste der Singapore Flyer 2013 Konkurs anmelden, befindet sich derzeit aber weiterhin in Betrieb.

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Insgesamt verfügt das Riesenrad über 28 klimatisierte Kabinen, die jeweils 28 Passagieren Platz bieten. Am höchsten Punkt bietet der Singapore Flyer eine herrliche Aussicht über ganz SIngapur bis nach Johor Bahru in Malaysia auf der einen Seite und bis zu den indonesischen Inseln Batam und Bintan auf der anderen Seite.

Die offizielle Eröffnung des Singapore Flyer fand am 11.Februar 2008 während der chinesischen Neujahrsfeiern statt, während die ersten regulären Fahrten für Passagiere am 15. April begannen. Doch auch wenn der Singapore Flyer von Anfang an stark vermarktet wurde, hielt sich das Interesse am Riesenrad in Grenzen. Örtliche Tourismusagenturen und Reiseführer machten die hohen Preise für die Fahrt (33 SGD für Erwachsene, umgerechnet 19 Euro) für das Ausbleiben der Gäste verantwortlich. Andere sind der Ansicht, dass der Riesenrad-Boom einfach schon wieder vorbei ist und dass ein Riesenrad eben auch niemanden zu einem erneuten Besuch verlockt. Und dann ist da schließlich noch die Konkurrenz des Marina Bay Sands Hotels mit seinem prächtigen Sky Park, von dem Besucher die Aussicht genießen können, so lange sie wollen.

Aussicht aus 165 m aus dem Singapore Flyer auf die Skyline von Singapur - ein beeindruckendes Erlebnis
Aussicht aus 165 m aus dem Singapore Flyer auf die Skyline von Singapur – ein beeindruckendes Erlebnis

Wie es mit dem Singapore Flyer weitergeht, bleibt derzeit abzuwarten. Während die Konkursverwalter auf der Suche nach einem neuen Käufer sind, ist auf jeden Fall noch „Business as usual“ in Singapur angesagt.

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Die Geschichte des Riesenrads in Singapur

Der Erfolg des „London Eye“ in London, das ursprünglich nur kurz zum neuen Millennium an der Themse aufgestellt werden sollte und zu einem der größten Besuchermagneten der britischen Hauptstadt wurde, löste einen wahren Boom an neuen, immer größeren Riesenrädern aus. Mit 135 Metern war das London Eye mehrere Jahre lang das höchste Riesenrad der Welt, ehe 2006 der „Star of Nanchang“ in China mit 160 Metern Höhe eröffnete. Japan und in Australien (der 120 Meter hohe Melbourne Star) freuten sich ebenfalls über neue Riesenräder.

Auch in Singapur fand man an der Idee eines neuen Riesenrades gefallen, da sich das Projekt Marina Bay ohnehin zum riesigen Vergnügungspark für Touristen entwickelte und weitere Attraktionen sicher nicht schaden konnten. Die Investitionen kamen zum größten Teil aus dem Ausland, darunter von der deuschen Hypovereinsbank, während das Riesenrad selbst (ein Klon des London Eye) von Arup und Mitsubishi Heavy Industries gebaut wurde.

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