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Die Uhrzeit bzw. Zeitverschiebung von Singapur

Die Uhrzeit in Singapur ist der mitteleuropäischen Zeit um sieben Stunden voraus, kennt jedoch keine Sommerzeit. Dies bedeutet: Wenn in Deutschland die Winterzeit gilt, ist der Inselstaat mit einer Zeitverschiebung von sieben Stunden voraus, wenn Deutschland jedoch in der Sommerzeit die Uhren vorgestellt hat, beträgt der Zeitunterschied nur noch sechs Stunden. Ist die Uhrzeit in Singapur 12 Uhr mittags, haben wir in Deutschland zur Sommerzeit eine Uhrzeit von 6 Uhr morgens und zur Winterzeit 5 Uhr morgens.

Die aktuelle Singapore Standard Time wird meist SST abgekürzt, doch im Land selbst ist auch die Abkürzung WPS nicht ungewöhnlich – sie steht für „Waktu Piawai Singapura“.

Die Geschichte der Uhrzeit in Singapur

Die heute benutzte Singapore Standard Time wurde erst 1982 eingeführt, als das benachbarte Malaysia sich auf die Zeitzone UTC +08:00 (also acht Stunden vor der Greenwich Mean Time) festlegte. Für die geschäftstüchtige Insel hatte dies den Vorteil, nun in der gleichen Zeitzone wie die wichtigen Handelspartner in Hongkong, Taiwan und Peking zu sein.

Wie ist die Zeitverschiebung nach Singapur?
Wie ist die Zeitverschiebung nach Singapur?

Ursprünglich hatte sich Singapur bei der Einführung der globalen Zeitzonen dafür entschieden, mit einer Zeitverschiebung von 6 Stunden und 55 Minuten vor der Greenwich Mean Time zu liegen. Als Teil von Britisch-Malaya musste sich das Land jedoch 1905 der allgemeinen Zeitzone anpassen – auf exakt 7 h, die durch den 105. Längengrad bestimmt wurde.

Von 1933 bis 1941 gönnte sich Singapur auf Betreiben der britischen Kolonialregierung eine Sommerzeit, die zunächst 20 Minuten betrug und später 30 Minuten – und die das ganze Jahr über gültig war. Mit der Besetzung Singapurs durch die Japaner endete dieses Experiment jedoch schnell wieder und stattdessen galt nun die Tokyo Standard Time – neun Stunden vor GMT und acht Stunden vor der mitteleuropäischen Zeit.

Nach dem Ende des zweiten Weltkriegs kehrte Singapur zu den 7 Stunden und 30 Minuten der Vorkriegszeit zurück, die bis 1981 erhalten blieb. Das benachbarte Malaysia kannte zu diesem Zeitpunkt zwei Zeitzonen: Auf der Halbinsel die gleichen 7 Stunden 30 Minuten wie in Singapur, aber 8 Stunden auf Borneo. Als man sich nun entschied, die Uhren auf der Halbinsel eine halbe Stunde vorzustellen um sie Borneo anzupassen, zog Singapur wohl oder übel mit.

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Seit 1982 gilt nun die Singapore Standard Time, die effektiv gesehen eine Sommerzeit ist, da Singapur geografisch gesehen eine Stunde zu weit ist.

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