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Sicherheit in Singapur

Die rigorose Verfolgung selbst kleinster Bagatellen hat Singapur zu einem der sichersten Orte in ganz Asien gemacht. Touristen können sich überall in Singapur gefahrlos bewegen – auch noch nach Einbruch der Dunkelheit. Selbst die sonst so verbreiteten Scammer und Touts sind in Singapur fast durchweg abwesend.

Sicherheit beim Stadtbummel

Allerdings bedeutet dies nicht, dass Singapur ein paradiesisches Wunderland ist, in dem Touristen auf gar keinen Fall etwas geschehen kann. Wie überall in der Welt gilt auch hier, dass beim Verlassen des Hotels der gesunde Menschenverstand eingeschaltet werden soll. Überall, wo Rummel herrscht – zum Beispiel abends an den Quays am Singapore River oder rund um Bugis Junction, kann es auch zu Taschendiebstählen kommen. Das gleiche gilt an Feiertagen, zum Beispiel am chinesischen Neujahr, wenn die ganze Stadt dichtgedrängt auf den Beinen ist. Wertsachen sollten daher immer dicht am Körper getragen werden, zum Beispiel in der Handtasche, die unter den Arm geklemmt wird.

Vorsicht geboten ist auch in Little India: Hier drängen sich ebenfalls viele Menschen auf engem Raum, darunter viele, die erst kürzlich aus Indien hierher gekommen sind und das Frauenbild ihrer Heimat mitgebracht haben. Weibliche Touristinnen, die alleine unterwegs sind, können hier durchaus einmal unsittlich angegrabscht oder verbal belästigt werden. Daher sollten sie zur Sicherheit nicht abends und alleine hier eine Besichtigungstour machen.

Die Polizei in Singapur

Die Polizei scheint im achso-restriktiven Singapur unsichtbar zu sein – dies bedeutet jedoch nicht, dass es keine Polizisten auf den Straßen gibt. Auf Sicherheit und Ordnung wird stark geachtet. Viele von ihnen sind in Zivil unterwegs – und sofort an der Stelle, wenn irgendwer etwas ausgefressen hat. Dies gilt auch für Touristen, die eines der vielen Verbote bzw. die gängigen Verhaltensregeln missachten – wer bei Rot über eine Fußgängerampel geht, seinen Müll einfach auf die Straße wirft oder in der MRT ein mitgebrachtes Sandwich futtert, kann mit heftigen Strafen von bis zu 1.000 Singapur-Dollar belegt werden.

Mögliche Vergehen

Das Kaugummi-Verbot in Singapur ist übrigens Tatsache und keine Urban Legend: Seit 2004 steht der Besitz von Kaugummi unter Strafe. Allerdings wird um dieses Verbot überdurchschnittlich viel Wind gemacht: Ein Tourist, der mit einem einzigen Päckchen Kaugummi einreist, wird dafür nicht bestraft – und auch nicht für das Kaugummi-Kauen in der Öffentlichkeit. Ärger gibt es nur, wenn der Kaugummi in der Öffentlichkeit „entsorgt“ wird, wie es leider viel zu viele Zeitgenossen tun. Zur Sicherheit und zur Vermeidung von Missverständnissen sollte man den Kaugummi-Konsum einfach ein bisschen einschränken.

Zwei weitere Vorschriften, die Touristen kennen sollten: Nach der Benutzung einer öffentlichen Toilette, MUSS gespült werden. Wer erwischt wird, dass er seine Hinterlassenschaften nicht weggespült hat, darf 500 SGD löhnen – fast 300 Euro. „Pornografie“ ist im Inselstaat streng verboten – dazu zählen auch Hotelgäste, die splitternackt in ihrem Zimmer herumlaufen und von außen gesehen werden könnten. Egal wie klein diese Chance ist – zur Sicherheit lieber den Bademantel oder ein Handtuch überziehen, ansonsten werden saftige Geldstrafen fällig.

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Nun sind Sie einigermaßen über die Sicherheit in Gingapur informiert. Sie können sich noch…

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